Chronische Müdigkeit

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Der englische Begriff „Chronic fatigue syndrom“ (CFS) wurde 1988 vom amerikanischen CDC (Center for Disease Control and Prevention) definiert und eigentlich nie wirklich ins Deutsche übersetzt, lässt sich aber grob als „chronische Müdigkeit“ bezeichnen. Vorher als Myalgische Enzephalomyelitis (kurz: ME) beschrieben, sieht das Krankheitsbild aus wie ein Zustand anhaltender Schläfrigkeit, genauer genommen ist es aber eine übermäßige Erschöpfung. Eine eindeutige Ursache ist bis heute nicht definierbar.

Die Erkrankten empfinden eine starke körperliche Schwäche, die das allgemeine Aktivitätsniveau sehr stark beeinträchtigt und sich nach jedem Versuch von körperlicher Anstrengung verstärkt.

Sie sind zum Teil selbst bei normalen Anforderungen des Alltags (wie z.B. Duschen, Kochen oder sogar Zähneputzen) auf fremde Hilfe angewiesen. Oftmals ist schon ein Toilettengang so anstrengend, dass danach eine Ruhepause von mehreren Stunden erforderlich wird. Eine normale Alltagsgestaltung ist da vollkommen ausgeschlossen.

Hinzu kommen Symptome einer Störung des vegetativen Nervensystems (Herzrasen, Blutdruckschwankungen u. ä.), wie auch Anzeichen einer zunehmenden Immunschwäche (erhöhte Infektanfälligkeit) und diffuse Schmerzsyndrome.

Auch kognitive Fähigkeiten sind stark beeinträchtigt (wie Konzentrationsfähigkeit, Wortfindung), ebenso wie der Schlafrhythmus.

Heute wird die Erkrankung mit folgenden auslösenden Faktoren in Verbindung gebracht und in verschiedene Kategorien unterteilt:

  • Unbehandelte Schilddrüsenerkrankungen, wie Hashimoto Thyreoiditis
  • Schlafstörungen, Narkolepsie
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • vorangehende Erkrankungen, die nicht erfolgreich zu Ende behandelt und nicht ausreichend diagnostisch erfasst wurden, wie verschleppte Virusinfektionen (z.B. Grippe, EBV Virus, oder Hepatitis B oder C), nicht erkannter Parasitenbefall des Körpers
  • vorangegangene psychische Erkrankungen, wie Depressionen, bipolare Störungen und alle Arten von Schizophrenie sowie einsetzende Demenzstörungen, wie auch Anorexie und Bulimie
  • als Folge von längerem intensiven Alkoholmissbrauch oder Substanzmissbrauch (Drogen, Medikamente), mindestens über zwei aufeinanderfolgende Jahre
  • Nebenniereninsuffizienz
  • ausgeprägte über Jahre anhaltende Fettleibigkeit mit einem BMI über 45

Behandlungsmethoden müssen dem Schweregrad der Erkrankung und der persönlichen Situation des Patienten angepasst werden.

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