Hormonelles Ungleichgewicht

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Hormone steuern viele Vorgänge im Körper, aber wir gehen hier nur auf die Stoffwechselvorgänge ein. Sind diese im Ungleichgewicht, können die Stoffwechselvorgänge nicht korrekt ablaufen, was zur Folge hat, dass alles in Schieflage kommt.

Hier gleichen wir Mängel und Ungleichgewichte im Hormonsystem des Körpers, sowohl im Bereich der Sexualhormone als auch der Stresshormone aus. Das geschieht durch eine natürliche Hormonsubstitution (Ergänzung) in Form von oralen Präparaten (Tabletten) oder Cremes/Gels zum Auftragen (transdermal) und eine unterstützende Organtherapie, bei der wir die körpereigene Hormonproduktion anregen.

Liegt beispielsweise eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) aufgrund von Organschäden (z.B. durch eine Operation) vor, verabreichen wir T4 (Tetrajodthyronin) und T3 (Trijodthyronin) als Hormonersatztherapie in Tablettenform. Auch eine Autoimmunkrankheit wie Hashimoto Thyreoditis kann zu Hypothyreose führen. Begleitend zur Gabe von Schilddrüsenhormonen ist auch eine ausreichende Versorgung mit Selen, Jod, Eisen und Zink notwendig, denn ohne diese kann der Körper zugeführte Stoffe nicht richtig verwerten.

Bei Schilddrüsenüberfunktion (z.B. durch die Basedow-Krankheit ausgelöst) greift man in vielen Fällen zu Thyreostatika. Der Einsatz dieser Wirkstoffe zählt zur Suppressionstherapie und dient der Unterdrückung der Überproduktion von Schilddrüsenhormonen. Oftmals setzt man auch die Radiojodtherapie für diesen Zweck ein. Die Schilddrüsenautonomie kann dadurch im Zaum gehalten werden und symptomatische Erscheinungen wie Gewichtsverlust, nervöse Unruhe und Herzrasen ein Ende finden. Sollte die medikamentöse Behandlung nicht anschlagen oder ausreichen, muss operativ gegen die Knoten vorgegangen werden.

Bei Transsexualität ganz im Speziellen substituiert man die entsprechenden Hormone des anderen Geschlechts, um die Umwandlung zu beginnen und zu begleiten, damit irgendwann die chirurgische Arbeit zur Vollendung des Prozesses durchgeführt werden kann.

Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist die Hormonbehandlung zur Verhütung (Anti-Baby-Pille) weitreichend bekannt. Diese hilft auch bei Menstruationsbeschwerden und um den weiblichen Zyklus zu regulieren.

Möchte eine Frau schwanger werden und hat Probleme mit der Ovulation (Eisprung), stimulieren wir dieses mit Hilfe von LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (follikelstimulierendes Hormon), um die Empfängnis zu erleichtern.

Die Gabe von Sexualhormonen wie Östrogenen oder Gestagenen ist bei beiden Geschlechtern dann anzuraten, wenn Mangelerscheinungen vorliegen. Bei Frauen in den Wechseljahren (Menopause) findet eine Umstellung von der reproduktiven in die postmenopausale Phase statt (Klimakterium). Die Produktion der Sexualhormone in den Eierstöcken geht stark zurück und verursacht bei manchen Frauen Beschwerden, beispielsweise eine starke Einschränkung der Libido.

Um die Begleiterscheinungen der Wechseljahre wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Depressionen einzudämmen, kann man niedrige Dosen Östrogen und Gestagen in Betracht ziehen. Das kann auch vorbeugend gegen Osteoporose wirken. Dabei muss vorab Nutzen und Risiko abgewägt werden, ob die Eindämmung der Symptome mit der Gabe der weniger produzierten Hormonen sinnvoll ist, da Studien zufolge Folgeerkrankungen wie Karzinome o.ä. auftreten können. Die Substitution von Phytoöstrogenen ist nahezu nebenwirkungsfrei und hilft, die Symptome zu lindern.

Bei Männern mittleren Alters gibt es einen mit den weiblichen Wechseljahren vergleichbaren Zustand – Klimakterium Virile. Das bedeutet, dass die Testosteron-Produktion rapide abfällt, weil die Produktion des Androgens in den Hoden abnimmt. Meistens zeigt sich das durch einen Rückgang von Libido und Potenz, z.B. durch erektile Dysfunktion. Die Andropause kann unter Umständen durch Testosteronersatztherapie oder die Gabe von DHEA teilweise reguliert werden. Sind die Hoden aus medizinischen Gründen ganz oder teilweise entfernt worden, beispielsweise bei Hodenkrebs oder auch bei Prostatakrebs, muss man die Hormonersatztherapie entsprechend ausbalancieren. Das Fehlen von Androgenen wie Testosteron hemmt die normale Bildung von Prostatazellen und kann zu Gynäkomastie (Brustbildung beim Mann) führen. Besteht eine Überproduktion von Androgenen, kann man durch Antiandrogene die Rezeptoren in den Zielzellen blockieren.

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